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Oxidationsstabiler Verpackungsklebstoff für hohe Rückstellkräfte

WellpappeIn der Verpackungsindustrie haben sich die oxidationsstabilen PO-Klebstoffe bewährt. Die mit Hilfe der Metallocen-Technologie hergestellten Schmelzklebstoffe weisen gegenüber herkömmlichen EVA-Klebstoffen eine verbesserte thermische Stabilität auf. Durch diese verbesserte Stabilität wird ein Vercracken in den Tankanlagen vermieden, so dass die Instandhaltungskosten gesenkt werden.

Ihre Vorteile beim Einsatz von avenia B42615:

  • Schnelle Sofort-Aufnahme von hohen Rückstellkräften – auch bei kurzer Anpresszeit
  • Sehr gute Rieselfähigkeit
  • Optimierte Handhabung durch kleinere Verpackungseinheit (15 kg)
  • Geeignet für Verpackung von warm abgefüllten Gebinden
  • Geeignet für die Lebensmittindustrie nach FDA 175.105

Polyamid-Schmelzklebstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe

RapsRessourcenschonender Umgang und Nachhaltigkeit bei den eingesetzten Produkten sind auch beim Einsatz von Schmelzklebstoffen machbar. Hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen, wie den Diemerfettsäuren aus Rizinusöl und Rapsöl weisen Polyamide (PA) schon unformuliert, Eigenschaften vorzüglicher Schmelzklebstoffe auf. Eingesetzt werden PA-Schmelzklebstoffe vor allem in Feldern mit hohen Anforderungen: Zum Beispiel bei Montage von technischen Bauteilen, Elektronikmontage, Automobilbau und der Schuhherstellung.

Bezogen auf ihre Viskosität haben viele Polyamide eine sehr hohe Wärmestandfestigkeit (bis zu 180°C) und dies bei ausgezeichneter Tieftemperaturflexibilität. Speziell entwickelte Typen bestehen die im Automobilbereich durchgeführten Prüfungen bei Temperaturen von -35 bis +135 °C.

Spezielle Polyamide, wie unser Typ C0460, sind sogar resistent gegen Chemikalien in chemischen Reinigungen und eignen sich dadurch zum Einsatz auf Textilien. Die flammhemmenden Eigenschaften vieler Polyamide können genutzt werden, wo andere Schmelzklebstoffe mit aufwendigen Verfahren flammhemmend ausgerüstet werden müssten.

Wenn Klebstoff konstant aufgetragen werden muss – die Zahnradpumpe

Endlosaufträge sind Anwendungen, bei denen es auf eine möglichst konstante Förderung des Klebstoffes ankommt – und in genau diesen Fällen hat die Zahnradpumpe ihren großen Auftritt!

Zahnräder wurden schon von den Assyrern erfunden und im alten Ägypten weiterentwickelt. Erst im 9. Jahrhundert erreichte diese Technik Europa. Dort verbreitete sich dieses System der Kraftübertragung schnell und wurde später dann unter anderem zur Förderung von Flüssigkeiten (und so eben auch von Klebstoffen) eingesetzt.

Die Zahnradpumpe verbunden mit einem elektromotorischen Antrieb fördert durchgehend ein konstantes Volumen pro Zeiteinheit. Die Fördermenge ergibt sich aus der Baugröße der Pumpe und der Drehzahl des Motors. Der flüssige Klebstoff wird in den Räumen zwischen Zähnen und Gehäuse transportiert und dann über einen Verteiler zum Schlauch geleitet. Und so sieht das bei unserer HB 5010 aus:

BÜHNEN zeigt erstmals die neue tanklose HB 6000 S

Die Vorteile der HB 6000S in Kurzform
  • Schont den Klebstoff durch
    • Geringere Temperaturschwankungen in der Schmelze
    • Reduzierte Klebstoffvercrackungen durch die kurze Verweildauer in der Schmelzkammer
    • Verringerte Verschmutzungen des Klebstoffes durch geschlossenes System
  • Geringerer Zeitaufwand für Bedienung und Befüllung
  • Verhindert Stillstandszeiten verursacht durch einen leeren Tank
  • Verringert Verletzungsgefahr durch heißen Tank
  • Kein Überfüllen des Tanks

Das neue schnelle Aufschmelz-System: Die HB 6000 S. Ausgestattet mit integrierter Niveaukontrolle und leistungsstarkem Granulatförderer wird in der HB 6000S nur der gerade benötigte Schmelzklebstoff aufgeschmolzen.

HB 6000 S – das tanklose Aufschmelz-System

Tanklose Tankanlage HB 6000 S

Ganz neu dabei ist die tanklose HB 6000S, die auf der verbesserten zweiten Generation der HB 6050 basiert. Der 5 Liter Tank der 6050 wird dabei zu einer kleinen, mit 10 Schmelzrippen ausgestatteten Aufschmelzkammer. Die auf der Bodenplatte angebrachten Rippen schmelzen nur die benötigte Menge an Schmelzklebstoff auf und leiten ihn dann in ein Reservoir mit einem Fassungsvermögen von 350ml. Das Reservoir stellt dabei sicher, dass immer ausreichend Klebstoff zur Verarbeitung zur Verfügung steht und so einen kontinuierlichen Schmelzklebstoffauftrag gewährleistet. Durch die Aufschmelzkammer wird das Schmelzklebstoff-Granulat in kürzester Zeit aufgeschmolzen und die Verarbeitung kann beginnen.

Sicherheit geht vor – neue Testverfahren im Labor


Testversuche für Klebstoffverbindungen konnten wir schon immer durchführen, doch mit fortschreitender Technik kommen neue Anforderungen an Testmethoden hinzu. Wir verfügen nach Neuanschaffungen und Ersatzinvestitionen u.a. mit Umweltsimulationsschrank, XYZ-Tisch, Zugprüfmaschine und Kofler-Bank jetzt über einen Gerätepark, mit dem wir umfangreiche Versuche fahren können – und unsere Kunden noch besser bei der Auswahl geeigneter Klebstoffe bzw. der entsprechenden Auftragstechnik unterstützen können. Qualifikation der Mitarbeiter und Ausstattung unseres anwendungstechnischen Labors versetzen uns in die Lage, die Sicherheit beim Auswählen des richtigen Klebstoffes zu erhöhen und unseren Kunden so einen echten Mehrwert zu bieten.

Kofler Heizbank

Skala KofflerbankBewährt haben sich die Versuche mit der Kofler Heizbank, um die Schmelzpunkte von Klebstoffen festzustellen. Aus den beobachteten Schmelzpunkten der Klebstoffe lässt sich eine Temperaturskala der Metallplatte erstellen. Ist diese Skala ermittelt, wird die Heizbank zur Untersuchung des Verhaltens bei neuen oder vergleichbaren Produkten eingesetzt.